Sich selbst Abseilen klingt am Anfang oft „groß“ – ist aber mit Guide und Training schnell verständlich. Du bist gesichert und bekommst die Technik erklärt.Ja – es gibt verschiedene Möglichkeiten beim Abseilen. Beim passiven Abseilen lässt dich der Guide kontrolliert am Seil ab – du musst dabei kaum etwas machen. Beim aktiven Abseilen bist du selbst beteiligt und seilst dich mit Anleitung kontrolliert ab
Ja. Vor der Schlucht machen wir ein Abseiltraining an einer passenden Stelle. Du lernst die Handhabung Schritt für Schritt. Erst wenn das passt, geht’s in die Schlucht.
Du bekommst Gurt und Abseilgerät erklärt und übst zuerst in angenehmem Gelände. Der Guide zeigt dir die richtige Position und wie du kontrolliert runtergehst. Danach üben wir so lange, bis du dich sicher fühlst.
Du steuerst die Geschwindigkeit mit der Hand am Seil. Der Guide erklärt dir genau, wie du bremst, und kontrolliert die Situation meist zusätzlich mit einem zweiten Sicherungsseil, über das du noch einmal rückgesichert bist.
Es spielen mehrere Faktoren hinein: Körperposition, Seilführung und die Falllinie zum Standplatz. Ein bisschen Bewegung ist normal
Deine Beine sind immer „vorne“: mit flacher Sohle am Fels, hüftbreit auseinander und mit leicht gebeugten Knien – so hast du stabilen Halt. Falls du trotzdem einmal kopfüber geraten solltest: keine Panik. Der Gurt hält dich sicher, auch in dieser Position.
Bei Einsteiger-Touren sind die Höhen so gewählt, dass du sicher reinkommst. Meist gibt es vier bis fünf kleinere Abseilstellen & Rutschen sowie eine etwas höhere Schlüsselstelle (ca. 15–30 m). Wichtig: Du musst keine „Riesenhöhe lieben", um das zu schaffen – solltest aber nicht schon auf einer Leiter panisch werden.
Ja. Es gibt Schluchten, die vor allem auf kleinere Abseilstellen setzen. Das ist ideal für vorsichtige Gäste oder Familien. Du bekommst trotzdem ein echtes Schlucht-Erlebnis – nur ohne große Höhen.
Das hängt komplett von der Tourwahl ab. Bei Einsteiger-Touren bleibt es meist im gut machbaren Bereich von ca. 10–20 m, bei sportlichen Touren kann es deutlich höher werden. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern die passende Tour für alle Beteiligten.
Je nach Schlucht und Level gibt es wenige oder mehrere Abseilstellen. Einsteiger-Touren sind meist so aufgebaut, dass es eine gute Mischung aus Abseilen, Rutschen und Gehen gibt.
Wenn sich das Kind sicher fühlt, ja – sonst geht es jederzeit auch passiv oder z. B. über eine Seilbahn. Kinder werden besonders eng begleitet und technisch unterstützt. Es geht darum, dass sie in einem sicheren Rahmen über sich hinauswachsen können – mit viel Sicherheit und Spaß. Mindestens ein Elternteil muss dabei sein.
Es ist intensiv – im positiven Sinn. Du hörst das Wasser, spürst Sprühnebel und bist mitten in der Natur. Gleichzeitig bist du am Seil und wirst geführt.